Haben Sie diesen Satz auch schon einmal gehört? „Der Fisch fängt am Kopf an zu stinken“. Vielleicht  von einem Vorgesetzten zu einem Mitarbeiter – und die Führungskraft hat in dem Moment nicht unbedingt sich selbst mit eingeschlossen….

IMG_4310 KopieAktuell habe ich erlebt, wie es auch anders gehen kann – in einer Coachingweiterbildung im Institut von Almut Probst. Ich habe gesehen, welche Wirkung entsteht, wenn „der Kopf sich tatsächlich zuerst an die eigene Nase“ fasst.

Ja, Führung beginnt mit Selbstführung. Unter Leitung von Almut Probst und Christiane Windhausen habe ich erfahren, wie das ganz praktisch stattfinden kann.

Es beginnt damit, dass ich auf der Leitungsebene die Verantwortung für meine eigenen Themen und deren Wirkung übernehme. Ein konkretes Beispiel: Bin ich selbst ein Arbeitstyp, der eher schnell unterwegs ist, kann ich mit Mitarbeitern in diesem Bewusstsein verschiedene Geschwindigkeiten wählen, kann die Menschen individuell abholen und mitnehmen. Lebe ich dagegen meine unbewusste Geschichte, die mich zu einem „Schnellen“ gemacht hat, erlebe ich vermutlich häufiger, dass ich andere „abhänge“ und damit verliere.

Wenn die Leitungsebene beginnt in einem solchen Bewusstsein zu agieren, ändern sich die Arbeitsbedingungen und Beziehungen. Lernen und Entwicklung wird leicht. Veränderung und Verbindung findet mit Freude statt, gerade auch dann wenn es manchmal schwer wird. Und individuelle Potentiale können geschöpft werden und persönliche Grenzen sich öffnen.

Natürlich braucht es noch etwas mehr. Einen Einblick gibt Christiane Windhausen in ihrem Blogbeitrag.
Weiteres kommt mir spontan in den Sinn. Themenbereiche wie Klarheit, Verantwortung, Vertrauen, Mut, Wertschätzung, Haltung.
Fortsetzung folgt…