Unter Frauen

Noch ganz frisch ist mein Eindruck von der WoMenCONNEX 2014. Ein Tag als Exot – als Mann – auf einer frauendominierten Veranstaltung. Der Kongress hat als Fokus die Arbeitswelt der Zukunft mit den Themenschwerpunkten Diversität und Gender. Daraus wird ein Treffen von Powerfrauen – ich bewege mich unter rund 350 Frauen und 6 Männern. Wo haben sich die Herren denn wohl alle versteckt? Und weshalb?
Der Tag ist geprägt von vielen interessanten Begegnungen, Themen und Diskussionen. Ein wertiges Wohlfühl-Umfeld haben die Veranstalter und Mitarbeiterinnen der Messe Karlsruhe geschaffen. Gleichzeitig habe ich den deutlichen Eindruck, es werden vor allem Standpunkte und Unterschiede polarisiert. Wo bleibt da in der Diversität und Vielfalt die Energie zur Verbindung? Weiterlesen

BusinessMeeting der anderen ART

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für ein gelungenes Businessmeeting habe ich aktuell erlebt. Bei einem Kunden, den ich, gemeinsam mit Kolleginnen, im CRM-Projekt als Berater und Moderator begleite, war das Treffen zur Auswahl der verbleibenden Anbieter angesetzt. Nach drei Stunden waren wir fertig – mit einem sehr beeindruckenden Ergebnis für uns alle. In geheimer Wahl hatten mehrere Entscheider sich im ersten Wahlgang und ohne Absprache auf 100% identische Anbieter verständigt. Als dieses Ergebnis vor uns lag, war es erst einmal total ruhig im Raum – zu verblüfft, überrascht und verwundert über die schnelle und große Einigkeit waren wir – direkt gefolgt von dem starken und bestätigenden Gefühl:
Ja, dann passt unsere Entscheidung so!

Sicher ist: Das hätte auch 2 Tage statt 3 Stunden dauern können. Welch Aufwand!
Oft genug hatte jeder einzelne von uns dies schon erlebt. Wie ist das gelungen? Weiterlesen

Urlaub für Notebook und Handy

Notebook im Urlaub

Im Urlaubssommer vor 14 Jahren wurde mir zum ersten mal so richtig bewusst, wie selbstverständlich die Meisten von uns auch im Urlaub erreichbar waren. Ich steckte mitten in einer Projekt-Telco mit Kunde, Partner und Dienstleister. Im Laufe des Gesprächs wird uns plötzlich klar: Einer sitzt mit Familie beim Abendessen in einer Lokalität am alten Hafen Nizza, ein zweiter mit Gattin in Barcelona beim Wein und ich selbst mit Frau an der Ostsee auf dem Boot. Als wir dies realisieren, herrscht zuerst Ruhe, danach entsteht ein Lachen mit gemischten Gefühlen und am Ende finde ich die spontanen Worte: Irgendwie sind wir doch alle etwas verrückt? Muss das tatsächlich so sein? Auch unter dem Aspekt, dass dies keine Ausnahmesituation darstellte!

Widersprochen hat damals keiner meiner Gesprächspartner und natürlich haben wir dies – erst einmal – auch weiterhin so praktiziert. Dennoch begann mit diesem Erlebnis mein persönlicher bewusster Umgang mit den Medien im Urlaub. Später wusste ich aus eigener Erfahrung, dass es manchmal auch einen „vollständigen“ Abstand auf Zeit braucht, um wieder „ganz“ kräftig zurückzukommen. So habe ich in der Führungsverantwortung einzelne Mitarbeiter auch gezielt mit besonderen Vereinbarungen zur Nutzung von Laptop bzw. Handy in den Urlaub geschickt. Eine Lernaufgabe, die sich für alle Beteiligten lohnt.

Wie haben Sie es dieses Jahr im Sommerurlaub mit den Grenzen zwischen Urlaub und Beruf und der mobilen Erreichbarkeit gehalten?

Neugier

Neugier

In dieser Woche habe ich eine Frage für Sie: Welche Rolle spielen echte Neugier und tiefes Interesse in Ihrem Berufsleben?

Für mich selbst war dies immer wieder eine Kraftquelle, die mich in unbekanntes Terrain geführt und dann auch begleitet hat. Ob auf meinem persönlichen Weg innerer Entwicklung oder im konkreten Business einer globalen CRM-Neuausrichtung, als Double Head in New York oder beim Asien-System-RollOut – Beides war, nicht immer ganz bewusst, aber dennoch im Gepäck dabei.

Positive NeuGier an Systemen oder Prozessen und Interesse an Beziehung und Menschen macht Veränderung definitiv leichter!

Verbindungen

Güterzug

Stellen Sie sich einen Güterzug vor – wie er jetzt gerade an Ihnen vorbeirattert. Die Lokomotive am Kopf zieht und leitet den Zug. Sie bestimmt Geschwindigkeit und Richtung in die es geht. Angehängt sind die Güterwaggons, ihre Aufgabe ist der eigentliche Transport der Ladung. Beides bedingt sich gegenseitig für ein sinnhaftes Ergebnis! Und damit das so klappt, brauchen ALLE Wagen eine gute Verbindung zueinander. Nun malen Sie sich aus, die Lok wäre dem Rest des Zuges ein weites Stück voraus, vielleicht sogar kaum noch sichtbar. Wie sieht das Bild nun für Sie aus? Glauben Sie, der Zug kommt auf diese Weise sicher von A nach B?

Übertragen Sie dieses Bild auf Ihre Unternehmenssituation. Die Lok entspricht der Chefetage. Die Verbindungen zum großen Ganzen des Zuges hält das mittlere Management. Wie sieht Ihr Unternehmenszug aus?

Ich erinnere mich an Rollen, Verantwortungen und Situationen, in denen es mir fast „die Arme ausgerissen hat“ im Bestreben die Abstände zu überbrücken, trotz der schnellen Kurs- und Geschwindigkeitswechsel die Einzelteile zusammenzuhalten oder das unebene Gleisbett auszugleichen. Und manchmal ist die Verbindung trotz aller Anstrengung auch abgerissen…

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