Identität die 3te – Achtung-Fertig-Los!

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Es war soweit – Anfang März war ich wieder in Wien bei der Agentur: Präsentation der Design- und Kommunikationsvorschläge!
Ich war sooo gespannt…
Die Profis hatten verschiedene Ideen ausgearbeitet und nahmen mich mit auf eine Entstehungsreise zu den Zielen und Möglichkeiten der unterschiedlichen Konzepte.
Im Spiel von Frage und Antwort und unterstützt durch viele bildhafte Entstehungsgeschichten fiel die Entscheidung –  meine Freude über eines der Designs konnte ich deutlich spüren; genau DAS war´s.
Dass wir uns alle unabhängig voneinander für das gleiche Konzept entschieden hatten, war „fast“ logisch. Weiterlesen

Identität die 2te – loslassen

Seit 3 Wochen habe ich nun kein todo in meinem Identitätsprojekt.
Michael Holzer und Oliver Schöndorfer von 86/60 hatten mich bereits im letzten Jahr zum Beginn unserer Zusammenarbeit gefragt, ob ich mir vorstellen könne Ihnen für die Kreativphase weitgehenden Freiraum zu lassen?
Zu dem Zeitpunkt war es leicht „Ja“ zu sagen – ganz frisch war mein positiver Eindruck und das Gefühl von Vertrauen und Professionalität.

Als ich dann beim Startschuß Ende Januar höre „Jetzt haben wir alles was wir im Moment brauchen, damit gehen wir in die kreative Klausur und wenn wir doch etwas benötigen, melden wir uns“ wurde es schwieriger.
Sollte ich doch mein CI/Identitäts-Baby das mir über die Zeit immer näher an´s Herz gewachsen ist, für einige Zeit loslassen. Einfacher gesagt als getan. Ein Teil von mir will unbedingt dabei Sein, mitmachen und auch wissen was passiert. Weiterlesen

Identität die 1te – loslaufen

Identität - Loslaufen

Zwei Jahre – bis Ende 2014 – habe ich in meiner Webpräsenz das „Forschungsprojekt Blog“ entwickelt und damit Schreiben und Verbindung im Netz ausprobiert.

Dann kam eine Zeit, die mein Augenmerk verlagert hat hin zu konkreten Arbeits- und Entwicklungsprojekten in der realen Businesswelt. So begann meine Blogpause.

Mitte letzten Jahres verstärkte sich mein Eindruck „die Site und ich passen nicht mehr zusammen. Das bin ich nicht (mehr)“. Wenn mich Interessenten angesprochen haben war es nun kein gutes Gefühl, zu sagen: „Gerne können Sie dort zu mir lesen“. Es hat sich zunehmend angefühlt, wie aus einem früher einmal passenden Kleidungsstück herausgewachsen zu sein.
Als ich dann von einem Kunden den Satz hörte „Die Site wird Ihnen nicht gerecht Herr Strobel“ hat mich das wachgerüttelt und die Entscheidung war gefällt: Eine andere Größe darf es nun sein; meine Webpräsenz wird überarbeitet. Weiterlesen

Unter Frauen

Noch ganz frisch ist mein Eindruck von der WoMenCONNEX 2014. Ein Tag als Exot – als Mann – auf einer frauendominierten Veranstaltung. Der Kongress hat als Fokus die Arbeitswelt der Zukunft mit den Themenschwerpunkten Diversität und Gender. Daraus wird ein Treffen von Powerfrauen – ich bewege mich unter rund 350 Frauen und 6 Männern. Wo haben sich die Herren denn wohl alle versteckt? Und weshalb?
Der Tag ist geprägt von vielen interessanten Begegnungen, Themen und Diskussionen. Ein wertiges Wohlfühl-Umfeld haben die Veranstalter und Mitarbeiterinnen der Messe Karlsruhe geschaffen. Gleichzeitig habe ich den deutlichen Eindruck, es werden vor allem Standpunkte und Unterschiede polarisiert. Wo bleibt da in der Diversität und Vielfalt die Energie zur Verbindung? Weiterlesen

BusinessMeeting der anderen ART

Ein besonders eindrucksvolles Beispiel für ein gelungenes Businessmeeting habe ich aktuell erlebt. Bei einem Kunden, den ich, gemeinsam mit Kolleginnen, im CRM-Projekt als Berater und Moderator begleite, war das Treffen zur Auswahl der verbleibenden Anbieter angesetzt. Nach drei Stunden waren wir fertig – mit einem sehr beeindruckenden Ergebnis für uns alle. In geheimer Wahl hatten mehrere Entscheider sich im ersten Wahlgang und ohne Absprache auf 100% identische Anbieter verständigt. Als dieses Ergebnis vor uns lag, war es erst einmal total ruhig im Raum – zu verblüfft, überrascht und verwundert über die schnelle und große Einigkeit waren wir – direkt gefolgt von dem starken und bestätigenden Gefühl:
Ja, dann passt unsere Entscheidung so!

Sicher ist: Das hätte auch 2 Tage statt 3 Stunden dauern können. Welch Aufwand!
Oft genug hatte jeder einzelne von uns dies schon erlebt. Wie ist das gelungen? Weiterlesen

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